Die rätselhaften Parkbänke im Schrevenpark

Bild: AR 2011End­lich Früh­ling! Die Sonne scheint, es wird wär­mer und die ers­ten Blu­men begin­nen zu blü­hen. Wer konnte, nutzte das letzte Wochen­ende für einen Spa­zier­gang mit Freun­den im Park – Kiels zen­tra­les Nah­er­ho­lungs­ge­biet war am Sonn­tag vol­ler Men­schen die ihre Kin­der­wa­gen und Hunde aus­führ­ten. Wer sich jedoch etwas aus­ru­hen wollte oder ein­fach ein ruhi­ges Plätz­chen suchte, hatte ein Problem. Denn die Suche nach einer intak­ten Park­bank wird im Schre­ven­park der­zeit zu einer Odyssee. Vie­len Besu­chern im Schre­ven­park ist bereits auf­ge­fal­len, dass ein Groß­teil der Park­bänke zur Zeit nicht nutz­bar ist. Bei den Bän­ken die paar­weise auf­ge­stellt sind, fehlt der einen Bank die Rücken­lehne, der ande­ren die Sitz­flä­che. Wenigs­tens bei den Drei­er­grup­pen befin­det sich eine Bank im ord­nungs­ge­mä­ßen Zustand, so dass man sich zumin­dest auf die­ser in der Sonne lüm­meln kann.

Vie­len Besu­chern im Schre­ven­park ist bereits auf­ge­fal­len, dass ein Groß­teil der Park­bänke zur Zeit nicht nutz­bar ist. Bei den Bän­ken die paar­weise auf­ge­stellt sind, fehlt der einen Bank die Rücken­lehne, der ande­ren die Sitz­flä­che. Wenigs­tens bei den Drei­er­grup­pen befin­det sich eine Bank im ord­nungs­ge­mä­ßen Zustand, so dass man sich zumin­dest auf die­ser in der Sonne lüm­meln kann.

Doch was ist die Ursa­che für den rät­sel­haf­ten Zustand der Park­bänke im Schre­ven­park? Wurde die­ser idyl­li­sche Ort Ziel von Van­da­lis­mus, ist die Instand­hal­tung der Park­bänke dem finan­zi­el­len Rot­stift zum Opfer gefal­len, sind die Sitz­plätze gar Ziel einer Ver­schwö­rung der Walking‐Mafia gewor­den? Oder gibt eine ganz ein­fa­che Erklä­rung um das Rät­sel zu lösen?

Bild: AR
Der För­de­flüs­te­rer hat beim zustän­di­gen Grün­flä­chen­amt der Stadt Kiel nach­ge­fragt und schnell die Ant­wort vom zustän­di­gen Mit­ar­bei­ter Frank Graumann bekom­men, dass tat­säch­lich die Stadt Kiel hin­ter die­sen inter­es­san­ten „Kunst­wer­ken“ steckt, da die Bänke gerade teil­weise saniert wer­den. Über einen län­ge­ren Zeit­raum wur­den etwaige Schmie­re­reien und Graf­fiti auf die­sen Bän­ken nur über­ge­stri­chen und es ent­stan­den sehr dicke, unan­sehn­li­che Lack­schich­ten. Daher wer­den im Augen­blick bei 15 – 20 Bän­ken die Bank­boh­len abge­schlif­fen und neu lackiert.

 Doch es gibt Hoff­nung für das kom­mende Wochen­ende, denn die Arbei­ten sind teil­weise schon abge­schlos­sen, so dass schon diese Woche ein Groß­teil der Bänke wie­der auf­ge­baut wird. In der nächs­ten Woche wer­den dann die rest­li­chen Bänke installiert.

Einem son­ni­gen Plätz­chen im Schre­ven­park steht also schon bald nichts mehr im Wege – wenn die Sonne denn scheint.

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