Im Gespräch mit Tom Dice

Am Frei­tag, dem 3. Dezem­ber, ist es soweit: Tom Dice, der junge Musi­ker, der mit sei­nem Song “Me and my Gui­tar” beim dies­jäh­ri­gen Euro­vi­sion Song Con­test (ESC) in Oslo den sechs­ten Platz belegte, tritt im Kie­ler MAX auf. Der För­de­flüs­te­rer spricht mit dem Singer/Songwriter über den ESC, seine Musik und seine Kon­zerte in Deutsch­land.

Zwölf Punkte für Bel­gien aus Deutsch­land – ein über­zeu­gen­des Ergeb­nis für den Bel­gier, der neben Lena DIE Über­ra­schung in Oslo war. Vor zwei Jah­ren erst belegte er den zwei­ten Platz bei der bel­gi­schen Vari­ante der Cas­ting­show „X‐Factor“ und vor einem Jahr wurde die Nomi­nie­rung von Tom Dice als bel­gi­scher Ver­tre­ter für den Euro­vi­sion Song Con­test 2010 in Oslo bekannt gege­ben. Im Gegen­satz zu Deutsch­land musste Tom Dice sich in Nor­we­gen erst ein­mal im Semi­fi­nale qua­li­fi­zie­ren, wel­ches er mit deut­li­chen Abstand vor den ande­ren Teil­neh­mern für sich ent­schei­den konnte. Im Finale dann reichte es letzt­end­lich für Platz sechs, auch dank der zwölf Punkte aus Deutsch­land. Im Gespräch mit dem För­de­flüs­te­rer gibt uns Tom Dice einige Ein­bli­cke in sein Leben als Musiker.

Vor dem ESC, so Tom Dice, war er außer­halb Bel­gi­ens nicht in dem Maße bekannt wie heute, inzwi­schen, erzählt er lachend, „wolle jeder mit mir ein Inter­view“. Der Con­test selbst war für ihn nicht nur eine groß­ar­tige Erfah­rung, son­dern rich­tig­ge­hend „einer der bes­ten Momente in mei­nem Leben“. Als ein­zi­ger Sän­ger wagte sich Tom Dice in Oslo direkt in die Menge der Zuhö­rer, im Gegen­satz zu allen ande­ren Künst­ler, die wäh­rend ihrer Dar­bie­tun­gen lie­ber auf der gro­ßen Bühne blie­ben. Für ihn war es jedoch sehr wich­tig, mit­ten unter den Zuschau­ern zu sein, um ihre Reak­tio­nen auf sei­nen Song direkt unter ihnen zu erleben.

Durch seine erfolg­rei­che Teil­nahme am ESC hat sich für Tom Dice vie­les ver­än­dert. Gab er frü­her nur einige Kon­zerte in Bel­gien, so ist er jetzt euro­pa­weit bekannt und tritt unter ande­rem in den Nie­der­lan­den, Frank­reich, Deutsch­land und selbst in Grie­chen­land auf. Für die Zukunft plant er eine Tour­nee, die ihn durch wei­tere euro­päi­sche Staa­ten führt, aber er plant „auch für die Men­schen außer­halb Euro­pas Musik zu machen“ und will unter ande­rem die Ver­ei­nig­ten Staa­ten besu­chen. „Es gibt so viele Län­der“, so Tom Dice, „die ich und meine Band noch nicht besucht haben und einer mei­ner Träume ist es, die ganze Welt zu bereisen.“

Wäh­rend der ESC Tom Dice aus­rei­chend Zeit ließ, um neben den Pro­ben auch noch Museen, Parks Fjorde und die nor­we­gi­sche Natur zu erkun­den, ähnelt eine Kon­zert­tour mehr dem Leben von Geschäfts­leu­ten. „Viel mehr als Flug­hä­fen, Auto­bah­nen, Hotels und Kon­zert­säle bekommt man nicht zu sehen und für tou­ris­ti­sche Akti­vi­tä­ten bleibt kaum Zeit“, bedau­ert der 21‐Jährige. Trotz­dem hofft er bei sei­ner aktu­el­len Tour­nee durch Deutsch­land etwas mehr zu sehen, auch wenn der Zeit­plan einem wenig Zeit lässt.

Auf jeden Fall freut er sich schon dar­auf vor sei­nen Kie­ler Fans spie­len zu dür­fen und ist er ist schon ganz ner­vös wie dem Publi­kum seine Musik gefal­len wird. Er hofft natür­lich, dass die Kie­ler nicht nur „Me and my Gui­tar“, son­dern auch seine ande­ren Songs mögen.

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