SPD-Basis soll über Spitzenkandidatur entscheiden

Nach dem Urteil des schleswig‐holsteinischen Ver­fas­sungs­ge­rich­tes berei­tet sich die SPD SH auf den kom­men­den Wahl­kampf vor. Nach­dem der Kie­ler Ober­bür­ger­meis­ter Tors­ten Albig am Frei­tag im Allein­gang seine Kan­di­da­tur ange­kün­digt hat, wurde bei einer Sit­zung des SPD Lan­des­vor­stan­des am Sams­tag ein neues Ver­fah­ren zur Fin­dung eines geeig­ne­ten Spit­zen­kan­di­da­ten beschlossen.

Der Lan­des­vor­stand beab­sich­tigt, dass sich die Bewer­ber für die Spit­zen­kan­di­da­tur auf 15 Ver­an­stal­tun­gen in den Kreis­ver­bän­den vor­stel­len. Da das Inter­esse der Bevöl­ke­rung an dem Spit­zen­kan­di­da­ten der SPD groß ist, sol­len diese Ver­an­stal­tun­gen nicht nur Par­tei­mit­glie­dern, son­dern auch Nicht­mit­glie­dern offen ste­hen. Im Anschluss an die­ser Debat­ten sol­len dann die Par­tei­mit­glie­der über die Kan­di­da­ten abstim­men. Diese Abstim­mun­gen die­nen jedoch nur dazu ein ers­tes Mei­nungs­bild zu erhal­ten, denn letzt­lich soll die Frage der Nomi­nie­rung durch einen Mit­glie­der­ent­scheid der Nord‐SPD ent­schie­den werden.

Durch den Beschluss des Lan­des­vor­stands hat der Lan­des­vor­sit­zende Ralf Stegner es geschafft, einen mög­li­chen Macht­kampf um die Spit­zen­kan­di­da­tur auf dem Lan­des­par­tei­tag im April 2011 zu ver­mei­den. Statt­des­sen wird die SPD SH als eine Art „Vor­rei­ter“ inner­par­tei­li­cher Demo­kra­tie und Trans­pa­renz einen Vor­wahl­kampf um das Amt des zukünf­ti­gen Minis­ter­prä­si­den­ten durchführen.

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